Montag's Lippen N°26

Es ist ein Wunder geschehen, ein wahres, wirkliches Wunder. Ich habe mich getraut, nach Jahren, nach Jahrzehnten. Ja, ich bin endlich zu einem Friseur gegangen. Für einen kompletten Schnitt hat der Mut dann doch nicht gereicht, aber ich bin den ersten Schritt gegangen und habe mir endlich wieder einen Pony schneiden lassen. Und diesmal habe ich auch wirklich richtig den Mund aufgemacht und ihr fünfmal gesagt was ich haben will. Mit Bild, mit zeigen und allem drum und dran. Früher bin ich einfach nur rein in den Laden und habe gesagt, ich will einen Pony. Damals dachte ich noch, dass Friseure auch einfach Ahnung haben von den verschiedenen Kopfformen und genaustens wissen welcher Pony-Schnitt zu welchem Gesicht passt. Nun ja, dem war dann natürlich nicht so. Also ging ich jedesmal heulend aus dem Salon, weil sie mir grundsätzlich einen total geraden und komplett vollen Pony geschnitten haben. Kann ja wirklich schön aussehen und auch den meisten Frauen passen. Aber ich habe so schon und ein Mondgesicht und mit so einem Pony, sah ich erstens aus wie 11 und zweitens wie das Michelin-Männchen. Mehr als unbefriedigend. Meistens bin ich deswegen auch nie wieder noch nachschneiden gegangen und habe das Thema Pony einfach immer verworfen. Aber ich wollte jetzt verdammt nochmal was neues und wollte endlich den Pony, den ich verdiene! Also tausend Bilder begutachtet, zwei davon also super empfunden, mitgenommen, vorgezeigt und es konnte losgehen. Scheinbar habe ich auch enndlich einen Friseur gefunden, dem es am Herzen liegt das die Kundin glücklich aus der Tür geht. Es wurde viel besprochen, es wurde alle 3 Minuten nachgefragt ob es so richtig ist und man machte es einfach genauso wie ich es wollte. Sogar ohne diese ganzen dümmlichen Kommentaren zu meinen Haaren, dass ja auch mal wieder die Spitzen geschnitten werden können, dass sie ja doch viel zu lang sind, dass sie mal mehr Glanz bräuchten und so weiter und sofort. Ich weiß das alles selber, muss man mir nicht auf die Nase binden. Jedenfalls bin ich absolut zufrieden, bin sehr verliebt in meinen Pony und fühle mich einfach toll. Genau so sollte es sein und ich freue mich schon auf's nächste Mal, denn der Pony bleibt auf jeden Fall erstmal. Nun wollen wir aber mal mit dem eigentlichen Thema des heutigen Blogposts anfangen - es heißt mal wieder Zeit für die Montag's Lippen. Ich habe noch einige neue Schätzchen hier, die ich euch unbedingt zeigen muss, aber erstmal starten wir bei der N°26 mit einem Ombre Lipstick von Artdeco. Danke an das liebe Team vom Blogger-Club, dass ich ihn testen durfte! Wieso ich aber scheinbar mit solchen Lippenstiften so gar nicht klarkomme und doch lieber bei nur einer Farbe bleibe, erfahrt ihr weiter unten.


































Dreifarbiger Lippenstift mit Ombré-WOW-Effekt

Ombré-WOW-Effekt schon beim ersten Schwung: So einfach war es noch nie, ausdrucksstarke Statement-Lippen zu schminken. Die drei perfekt abgestimmten Nuancen verschmelzen herrlich soft auf Ihren Lippen. Für einen extrem gleichmäßigen Farbverlauf in nur einem Zug - ganz ohne verblenden. Der cremige Lippenstift bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, um ganz gekonnt mit aufregenden Ombre Lippen zu spielen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Revolutionär!




Ahja also ein Lippenstift mit einem Ombré-WOW-Effekt. Ich denke jeder weiß was Ombré bedeutet. Man hat einen schönen Farbverlauf, kann aber dennoch die verschiedenen Farben erkennen. So oderso ähnlich sollte es dann wohl auf den Lippen aussehen. Leider kriege ich das echt nicht hin, entweder ich bin zu dumm dafür oder es funktioniert schlichtweg nicht. Die Farbe Ombré 23 - trouble in paradise besteht aus drei grundsätzlich verschiedenen Farben. Ganz oben finden wir ein dunkles Bordeaux, dann kommt Rot und dann ein Beige - ja fast schon Goldton. Diese drei Farben sind meiner Meinung nach so unterschiedlich, dass man es doch eigentlich sehen sollte. Leider kann man das nicht. Aber erstmal einiges zu den anderen Faktoren, für einen guten Lippenstift. Er besitzt ene einfache Spiegelung-Verpackung, ist aber wirklich ziemlich schwer, liegt aber dennoch gut in der Hand. Das einzige was ich an diesen Verpackungen nicht mag, ist die Tatsache dass man sie einfach nicht richtig fotografieren kann. Ansonsten sieht er aber sehr hochwertig und edel aus. Macht man ihn auf, strömt einem sofort der Vanille-Duft entgegen. Ganz anders als ich gedacht habe, riecht es nicht chemisch, sehr angenehm und hält sogar eine Zeitlang an. Aufgedreht ist der Lippenstift von Artdeco echt spektakulär. Man erkennt sehr gut die drei Farbverläufe, sehr sauber abgetrennt und man will ihn wirklich nicht benutzen. Ich könnte ihn einfach so offen stehen lassen, würde ihn andauernd betrachten und würde ihn immer wieder schön finden. Tolle Arbeit Artdeco. Der Ombré-Lippenstift ist super cremig, sehr weich und schenkt ganz viel Feuchtigkeit. Bei dem Swatchen sieht man die Farbverläufe dann besonders gut. Zieht man ihn einfach nur senkrecht nach unten, dann entsteht ein dezenter violetter-rot-Ton, zieht man ihn waagerecht nimmt man super die Farbverläufe mit und kann jede einzelne Farbe sehr gut abgrenzen und erkennen. Die Deckkraft ist wirklich enorm, die Pigmentierung einfach super. Er lässt sich super ziehen und auftragen, am Lippenstift direkt passiert dabei nichts. Damit meine ich, dass die Farben sich direkt nicht vermischen und die Farbverläufe bestehen bleiben. Finde ich äußerst wichtig, dennoch ändert es nichts an der Tatsache, dass ich den Ombré-Effekt nicht auf meine Lippen bekomme. An der Unterlippe funktioniert es einfach überhaupt nicht. Egal wie ich den Lippenstift drehe und wende, ich bekomme nur einen einheitlichen Ton hin und der wird bei mir Pink-Rot. An der Oberlippe klappt es irgendwie besser, da sieht man oben an der Kontur schon das Bordeaux und danach das Rot, aber das Beige dafür überhaupt nicht. Leider scheint meine Oberlippe auch zu groß für den Lippenstift zu sein (:D!), denn ich muss nochmal rüber gehen um alles bedecken zu können und dann wird aus dem Rot auch wieder das Pink-Rot. Also nochmal zusammengefasst: Unterlippe nur eine einheitliche Farbe, Oberlippe ein Ombré-verlauf zwischen Bordeaux und Pink-Rot. Auch wenn ich finde, dass es dennoch schön aussieht und super passend für den nächsten Sommer ist, ist es halt wirklich nicht der gewünschte Ombré-Effekt aus drei Farben. Einen kleinen Effekt sieht man, aber halt nur zwei Farben. Das Finish ist auch ganz schön und die Haltbarkeit ist in Ordnung. Ich bin mir dennoch unschlüssig wegen dem weiterempfehlen. Zwar erfüllt er wirklich alle Faktoren für einen tollen Lippenstift, aber den Zweck eines Ombré-Wow-Effekt erfüllt er nunmal - bei mir! - auf jeden Fall nicht. Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit ihn irgendwo auszuprobieren. Sollte dies bei euch klappen, dann nehmt ihn definiti mit. Wenn nicht, dann lieber nicht.



Was sagt ihr generell zum Ombré-Effekt auf den Lippen? Falls ihr darauf steht und es mögt, könnt ihr mir ja mal verraten welche Marke ihr dafür benutzt.


Macht's fein & Küsschen auf's Nüsschen!




(Produktsponsoring durch den Bloggerclub)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Googleprodukt, erstellt und wird von Google gehostet. Es gelten die Datenschutzerklärungen & Nutzungsbedingungenfür Googleprodukte.

Wenn Du die Kommentare zu diesem Beitrag durch Setzen des Häkchens abonnierst, informiert Dich Google jeweils durch eine Mail an die in Deinem Googleprofil hinterlegte Mail-Adresse.
Durch Entfernen des Hakens löscht Du Dein Abbonement und es wird Dir eine entsprechende Vollzugsnachricht angezeigt. Du hast aber auch die Möglichkeit Dich in der Mail, die Dich über einen neuen Kommentar informiert, über einen deutlichen Link wieder abzumelden.

Du kannst mich aber auch per Mail erreichen: mira.gr@gmx.net Infos zum Datenschutz auf diesem Blog zufinden unter Datenschutzerklärung